18.07.2010

THW-Velbert trug zum Erfolg der Großveranstaltung Still-Leben A40 bei

Mit der Sperrung der Anschlussstelle Mülheim-Heimaterde der A40 von Samstag 22.00 Uhr bis Montag 5.00 Uhr sowie dem Betrieb einer Präsentationsfläche in Mülheim-Winkhausen am Sonntag trugen wir zum Erfolg der Veranstaltung bei

 

Pünktlich um Samstag 22.00 Uhr begannen die ersten von insgesamt 35 Helferinnen und Helfern aus Velbert Ihren Dienst bei der Veranstaltung Still-Leben Ruhrschnellweg. Die Aufgabe bestand in der Sperrung der Auffahrt Mülheim-Heimaterde. Die Sperrung am Abend war notwendig, um nachts weitere Absperrungen, Schilder sowie Tische und Bänke auf der Strecke zwischen Dortmund und Duisburg aufzustellen. Ab Sonntag 6.00 Uhr wurden die Anschlussstellen komplett geschlossen. So konnten Verpflegungsstände und Hilfsstellen gefahrlos aufgebaut werden. Der Aufbau der THW-Präsentationsfläche in Mülheim-Winkhausen konnte nun ebenfalls beginnen. Hier präsentierten sich verschiedene Ortsverbände des THW aus den umliegenden Städten mit einer Technikschau, verschiedenen Fach-Gruppen und einem Fun-Parcours für Jugendliche.

 

Die mit der Sperrung in MH-Heimaterde befassten Helfer hatten die Ehre gegen 10.30 Uhr die Fahrbahnen für den Besucherverkehr freizugeben. Fortan strebten bis 17.00 Uhr tausende Besucher auf die gesperrte Autobahn. Am frühen Nachmittag musste auf Weisung des Veranstalters diese für neue Besucher geschlossen werden, da die Fahrspuren zwischen Duisburg und Dortmund durchgängig überfüllt waren. Dies war jedoch nur kurzzeitig der Fall. Bereits ab 15.00 Uhr war wieder ein gemächliches Fortkommen möglich und es musste in unserem Bereich nicht erneut gesperrt werden. Auch das Ende der Veranstaltung gegen 17.00 lief entgegen vorheriger Befürchtungen reibungslos über die Bühne. So konnte die Autobahn wieder hergerichtet werden und pünktlich um 5.02 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt waren 35 Helferinnen und Helfer aus Velbert in vier Schichten in Einsatz für die Kultur.

 

Insgesamt haben 3000 THW-Einsatzkräfte aus 110 Ortsverbänden mit einer logistischen Meisterleistung dazu beigetragen, dass das Still-Leben auf der Autobahn A40 zu einem Großereignis wurde, von dem das Ruhrgebiet noch lange sprechen wird.

 

Im Mittelpunkt des Interesses bei den Medien und auch bei der Bevölkerung stand der Aufbau von 20.000 Tischgarnituren auf dem Ruhrschnellweg. In Zusammenarbeit mit der Firma Schenker, einer Verkehrsfachfirma und der Polizei arbeiteten rund 600 THW-Einsatzkräfte aus anderen Ortsverbänden in der Nacht auf Sonntag zwischen den Anschlussstellen Dortmund Märkische Straße und Duisburg Häfen. 57 Tischteams zu je neun Helferinnen und Helfern bauten je einen Kilometer Tische und Bänke auf. So entstand die längste Tafel der Welt für die Menschen des Ruhrgebietes und ihrer Gäste.

 

Ohne den Aufbau der Bänke durch die THW-Einheiten wäre dieses Megaevent in NRW nicht realisierbar gewesen.

18-07-10

VON: NICO JOHANN / THW-VELBERT


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